Pacific Formula
Pacific Formula

Pacific Formula  

Bei der Pazifik-Region, also Australien, Neuseeland und der Südsee, denkt man in erster Linie an Urlaubsfreuden und weniger an traditionelle Heilmethoden. Insbesondere die Heilkunde der australischen Aborigines ist schon deshalb beachtenswert, weil ohne das Wissen um die heilenden Wirkungen von Pflanzen und Tieren zur Therapie ein Überleben im Outback nicht möglich wäre. Die Aborigines leben seit Jahrtausenden im Einklang mit der Natur und wissen sich unter teilweise sehr schwierigen Umweltbedingungen ohne die Hilfsmittel unserer modernen Welt zu behaupten.

Wie die traditionelle Heilkunde vieler anderer Naturvölker schreiben die Aborigines Krankheiten und Wunden oft bösartiger Magie zu. Das erklärt auch die Bedeutung religiöser Heilungsrituale. Über diese ist allerdings wenig bekannt, da sie traditionell an einsamen Plätzen, wie z.B. auf Waldlichtungen, in Sümpfen und an abgelegenen Stränden durchgeführt werden, aber nie unter den Augen der Öffentlichkeit. Die Schamanen der Aborigines werden „Nangkaris“ genannt. Ihren Vätern weihen sie schon als Kinder in die Kunst des Heilens ein und nehmen sie zu regelmäßigen Heilzeremonien mit. Dabei nutzen sie das uralte Wissen um die Heilkräfte der Natur. Jeder Heilpflanze wird eine besondere Wesensart zuschrieben. Deren Blütenextrakte transportieren die Heilkraft und können in seelischen Belastungssituationen Blockaden zu lösen und ein gestörtes Gleichgewicht auf ganz natürliche Weise wieder herstellen.

Auch in der Heilkunde der Aborigines spielt die Prävention eine entscheidende Rolle. So gilt ihnen die Ernährung als Grundlage für das Wohlbefinden. Vor dem Kontakt mit Weißen aßen sie ausschließlich das, was ihnen die Natur zur Verfügung stellte. Dabei legen sie nicht nur Wert auf die Qualität der Nahrung sondern auch auf die Essensregeln, die strikt eingehalten werden müssen. Das „Bushfood“ der Aborigines zeichnet sich durch hohe Nährwerte aus. Zudem es bedeutend reicher an Mineralien und Spurenelemente als Kulturpflanzen. Gegessen werden vor allem Keime, Früchte und Wurzeln.  

Interessant ist auch das Krankheitsverständnis der indigenen Bevölkerung von Papua Neuguinea. Danach entstehen Krankheiten, wenn Beziehungen zwischen zwei oder mehreren Personen (z.B. Clans) belastet sind. Das Kranksein bezieht sich also nicht auf das Individuum, es umfasst die gesamte Verwandtschaft. Dabei ist das Körperliche eher nebensächlich, die Erkrankung ist eher soziomatisch.



 

Akua Mana Beauty Slim Tee  

Akua Mana

Akua Mana! Das ultimative Geheimrezept aus Hawaii für eine schöne Haut, eine schöne Hüfte und eine schöne Taille!