American Formula
American Formula

American Formula  

Die traditionelle indianische Naturheilkunde unterscheidet sich analog zur indianischen Vorstellung vom Kosmos ganz grundsätzlich von der westlichen Heilkunde. So richtet sich die indianische Naturheilkunde nach den Gesetzmäßigkeiten von Sonne (bzw. Licht) und Erde. Um gesund zu sein und sich wohl zu fühlen, muss sich der Mensch in diese Gesetzmäßigkeiten einfügen. Vor diesem Hintergrund bedient sich die indianische Naturheilkunde auch ganz anderer, eher mystischer Elemente als die westliche Medizin:. Licht, Wasser, Luft und Magie.

Alle Krankheiten haben nach indianischer Auffassung ihre Wurzeln in der Psyche. Eine zentrale Bedeutung hat daher die Bereitschaft des Patienten, an sich zu arbeiten und sein Verhalten zu ändern – er wird zum Handelnden und Mitverantwortlichen des Heilungsprozesses. Während sich die moderne westliche Medizin vorwiegend für Körper und Symptome interessiert, liegt die Stärke der indianischen Heilkunde in der eubiotisch-ganzheitlichen Betrachtung von Körper, Geist und Seele. Gesundherhaltung und Prävention wird ein großer Stellenwert eingeräumt.

Neben Bewegungstraining ernähren sich Indianer ursprünglich sehr ausgewogen, also fettarm, aber ballaststoff- und kohlenhydratreich. Kein Wunder, dass die Ureinwohner Amerikas sehr gesund waren. Bis zur Eroberung Amerikas durch die Europäer war ihre Lebenserwartung um ein Jahrzehnt höher als die der damaligen Europäer. Auch die Pflanzenheilkunde spielt in der traditionellen indianischen Heilkunst eine große Rolle. So bedienen sich die Indianer bereits seit über zehntausend Jahren der Pflanzen als Heilmittel - rund 3000 Pflanzenarten wurden zu medizinischen Zwecken verwendet. Spezialisten - Medizinmänner oder auch „Herbalisten“ kennen die Wirksamkeit von Heilpflanzen und setzten sie sowohl allopathisch als auch homöopathisch ein. Interessant ist dabei, dass die benötigten Pflanzen nicht einfach gepflückt werden. Den Pflanzen wird erklärt, wozu man sie braucht und dann werden sie um „Erlaubnis“ gebeten, sie pflücken zu dürfen. Nach indianischer Auffassung würde ihre Kraft sonst nicht helfen. Die Auswahl der Pflanzen war keineswegs willkürlich oder zufällig sondern sehr zielgerichtet. In den letzten Jahrzehnten konnte dieses traditionelle Wissen der Indianer mit Hilfe moderner wissenschaftlicher Methoden mehrfach bestätigt werden.

Zu den typischen indianischen Zeremonien gehört auch das Schwitzbad. Es dient nicht nur der körperlichen Reinigung oder der Behandlung bestimmter Krankheiten, es ist auch ein religiöser und sozialer Akt. Ein Schwitzbad dient somit auch einer geistigen und seelischen Reinigung, die den Menschen zur Übereinstimmung mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit den kosmischen Kräften führen soll. Im Sinne einer Aromatherapie werden dabei bestimmte Heilpflanzen, die flüchtige ätherische Öle enthalten (wie z.B. Lebensbaum, Balsamtanne, Wacholder-Arten, Beifuss-Arten) auf glühende Steine gestreut und mit heißem Wasser übergossen.

 

Pflanzenwunder Südamerikas!  

Hautfeuchtigkeitskapseln

Der amerikanische Kontinent hat zahlreiche Pflanzen hervorgebracht, die unserer Gesundheit extrem gut tun - z.B. Chili. Viele davon sind in den Dr. Oldhaver Präparaten verarbeitet.